ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN / BEHANDLUNGSVERTRAG

 

 

Susanne Zander

Tierphysio Wesermarsch

 

Postanschrift:

Alserwurp 8

26935 Stadland

 

 

§ 1 ANWENDBARKEIT DER AGB

Die AGB regeln die Geschäftsbeziehungen zwischen Tierphysiotherapie Wesermarsch Susanne Zander als Therapeutin und dem Tierhalter/ der Tierhalterin im Rahmen des Behandlungsvertrags.

 

§ 2 BEHANDLUNGSVERTRAG

Der Behandlungsvertrag (gemäß § 611 Abs. 1 BGB) gilt als rechtsverbindlich geschlossen und die Allgemeinen Geschäftsbedingungen als akzeptiert, wenn der Tierhalter/ die Tierhalterin das generelle Angebot der Tierphysiotherapeutin annimmt und sich an die Therapeutin zum Zwecke der Beratung und Therapie wendet. Die Gültigkeit umfasst die Erstbehandlung und alle zukünftigen Behandlungen für dieses Tier. Mit Abschluss des Vertrages erteilen Sie der Therapeutin den Auftrag zur Behandlung Ihres Tieres. Sie bestätigen die Richtigkeit Ihrer Angaben, Angaben zum Tier und sind berechtigt, als Tierhalter / Tierhalterin oder beauftragte Person die Behandlung durchführen zu lassen.

 

§ 3 BEHANDLUNGEN

Eine Behandlungsdauer einer Folgebehandlung ist mit 30 Minuten festgesetzt. Auch eine längere Behandlungsdauer ist möglich - diese richtet sich nach Tierart, Indikation, Therapie und Kooperationsbereitschaft des Tieres. Eine physiotherapeutische Behandlung am Tier ersetzt keinen Tierarztbesuch, sondern stellt eine Ergänzung dar. Die therapeutische Vorgehensweise ergibt sich aus einer vorangegangenen ausführlichen Anamnese, einschließlich Sicht-, und Tastbefund, Gelenktest und Ganganalyse. Vorhandene tierärztliche Befunde und bildgebende Verfahren können als Unterstützung bei der Therapieauswahl dienen. Ein Heilerfolg kann weder in Aussicht gestellt noch gewährleistet werden. 

 

Bei einem Abbruch oder einer Nicht-Zustandekommen/ nicht möglichen Behandlung aus berechtigten/widrigen Gründen (z.B. aus Sicherheitsgründen, Unwilligkeit, Angst, Krankheit des Tieres, fehlende Kommunikation, zuvor nicht angegebenen Kontraindikationen, etc.) sind sowohl die Behandlungskosten, als auch die möglichen Fahrtkosten in voller Höhe zu entrichten.

 

§ 4 TERMINVEREINBARUNG / TERMINABSAGEN

Der Termin gilt als vertraglich vereinbart, sobald dieser per Mail, persönlich oder telefonisch mit der Therapeutin vereinbart und bestätigt wurde. Nicht rechtzeitig abgesagte (innerhalb von 24 Std.) oder verpasste Termine, werden, ggf. zuzüglich der Fahrtkosten, in vollem Umfang in Rechnung gestellt.

 

§ 5 BEZAHLUNG

Über die entstandenen Kosten für die Behandlung und Fahrtkosten wird der Tierhalter / die Tierhalterin  vorab informiert. Die Behandlungskosten und Fahrtkosten sind vor Ort in bar zu entrichten. Es wird eine Quittung über den gezahlten Betrag erstellt (auf Wunsch eine Rechnung). Es erfolgt kein Ausweis der Umsatzsteuer, aufgrund der Anwendung der Kleinunternehmer Regelung, gem. §19 UstG.

 

§ 6 MAHNGEBÜHR / VERZUGSSCHADEN

Bei Nichtzahlung einer Rechnung bis zum Fälligkeitsdatum, spätestens 30 Tage nach Fälligkeit, ist der Tierhalter / die Tierhalterin gemäß §286, Abs. 3 BGB, mit der Zahlung in Verzug. Die Therapeutin verpflichtet sich eine Mahnung zu versenden, die Mahngebühr beträgt 5,00 €. Erfolgt die Zahlung dann nicht innerhalb der gesetzlichen Frist, wird ohne weitere Benachrichtigung der Vorgang einem Inkassobüro übergeben und das gerichtliche Mahnverfahren in Anspruch genommen. Verzugszinsen belaufen sich den gesetzlich geregelten Basiszinssatz, gemäß §288 Abs. 1 und 2 BGB.

 

§ 7 HAFTUNG

Der Tierhalter / die Tierhalterin haftet für sämtliche Schäden, die an Personen oder Praxisausrüstung durch ihn/ sie oder das Tier verursacht werden, unmittelbar und in voller Höhe. Eine gültige Haftpflichtversicherung/ Tierhaftpflichtversicherung (in Niedersachsen verpflichtend) wird vorausgesetzt.

 

§ 8 DATENSCHUTZ

Der Tierbesitzer / die Tierbesitzerin wird hiermit in Kenntnis gesetzt, dass die angegebenen Daten zum Zweck der Verarbeitung gespeichert werden. Der Inhalt von Beratungsgesprächen, Behandlungen und Krankenakten unterliegt der Schweigepflicht. Die Therapeutin kann nach schriftlicher oder mündlicher Erlaubnis durch den Tierhalter davon entbunden werden.

 

§ 9 SALVATORISCHE KLAUSEL

Sollte eine oder mehrere Bedingungen dieses Vertrages nicht oder nur teilweise rechtswirksam sein, so bleibt die Rechtswirksamkeit der übrigen Bedingungen hiervon unberührt.